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Freischwimmer stellt vor: Startup power2coffee

Wie Gastronomiekaffeemaschinen zukünftig helfen, die Schwankungen der erneuerbaren Energien auszugleichen.

Weltweit steigt und steigt der Anteil an erneuerbaren Energien. Was zunächst einmal positiv klingen mag, stellt Regierungen und Energieversorger vor große Herausforderungen. Denn dabei die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten, wird mehr als je zuvor zur komplexen Aufgabe, da für den Ausgleich der durch Wind- und Photovoltaik-Erzeugungsanlagen entstehenden Schwankungen im Stromnetz neue Strategien und innovative Lösungen gefragt sind.

Das Freischwimmer Startup power2coffee hat eine solche Lösung gefunden. Denn mit ihrer innovativen Idee geben Manuel Armbruster, Pirmin Boch und Malcolm Yadack Energieversorgern eine neue Möglichkeit die vorhandene flexible Stromleistung kleiner Geräte im Stromnetz direkt anzusteuern. Die Idee dahinter: Endnutzerbediente Geräte mit hoher elektrischer Leistung und mit bereits vorhandener, technisch bedingter Wärmespeicherkapazität zu nutzen. Mit ihrem einzigartigen System können diese kleinen Geräte so zum ständigen Ausgleich des Stromnetzes beitragen und damit den nötigen Ausbau von weiteren teuren Stromspeichern mindern.

Die einzelnen Maschinen werden hierbei intelligent vernetzt und mit überschüssiger Energie betrieben. Obwohl sich viele Geräte, dafür sehr gut eignen, entwickeln die Jungs ihre Technologie anhand von Gastronomiekaffeemaschinen. „Die Kaffeemaschine hat eine extrem hohe Anschlussleistung. Dafür braucht sie diese nur in sehr kurzen Zeitintervallen – diese natürlich vorhandene Flexibilität nutzen wir um das Stromnetz zu stabilisieren, gleichzeitig spart der Gastronom bares Geld.”, so Manuel. Damit wird die Integration von weiteren erneuerbaren Energien ins europäische Stromnetz aktiv unterstützt. Für die erfolgreiche Realisierung ihres Produktes setzt das Team sowohl auf ihre hohe Qualifizierung und Erfahrung in der Energiewirtschaft und -technik, als auch auf eine gute dynamische Managementstruktur: Während Manuel und Pirmin für den operativen Betrieb und die technische Entwicklung verantwortlich sind, ist Malcolm, der über ein breites Netzwerk im Energiemarkt verfügt, für die strategische Ausrichtung und die Kommunikation mit Partnern zuständig.

Die drei Jungs zielen darauf ab, das Internet der Dinge für Energieversorger und für Gewerbeunternehmen in die Realität umzuwandeln – und vor allem, daraus die Vorteile für Energieversorger greifbar zu machen. Sie kommen aus Reutlingen, Freiburg und Lexington (USA) – leben mittlerweile allerdings alle in Stuttgart und genießen es, in edelholzverkleideten Hipster-Cafés Zeitschriften über die Energiewende und das nachhaltige Leben zu lesen. Jetzt brennen sie dafür, beides wirklich zusammenzubringen – ihr Produkt macht Kaffeetrinken energiegeladener und nachhaltiger als je zuvor!